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Advents- und Weihnachstlieder aus aller Welt

 

Weihnachtslieder, wie kaum eine andere Form sind sie geeignet, als Darstellungen einer alten, unendlichen Geschichte, Gemeinsames und Verbindendes zwischen den Völkern der Erde zu zeigen.

Durch die unterschiedlichen Formen des Erzählens, der Betrach- tung und Kontemplation immer wieder neu ausgemalt, in Bewegung gehalten durch die Spiegelung der Landschaften der Erde und der menschlichen Seele, berühren uns die jahrhundertealten Texte, Melodien und Harmonien auch heute noch.

Von Hirtenliedern und Liedern an der Krippe wissen wir schon seit dem 11. Jahrhundert. Zu der Zeit entstanden auch Spiele über die Herbergssuche, die Hirten auf dem Felde, die Wanderung der Könige aus dem Morgenland und die Flucht der Heiligen Familie vor Herodes. Daneben auch Engelsmusiken.

Die Spiele enthielten neben dem Text viele Lieder, die auch außerhalb des Spiels für sich allein gesungen wurden.

Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert entstanden Weihnachtslieder aus lateinischen Hymnen, aus denen - der Nähe und der Freude wegen - vom „Volk“ Teile des Liedes in die eigene Sprache übertragen und abwechselnd mit lateinischen Zeilen gesungen wurden: „In dulci jubi- lo, nun singet und seid froh ...“

Sie leben aber auch als Teil des „Weihnachtsspiels“, einer Form des geistlichen Dramas im Mittelalter, die im Zusammenhang mit litur- gischen Weihnachtsfeiern zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert entstanden ist, bis heute fort.

Ausdruck der mittelalterlichen Vorstellung war, dass die biblischen Ereignisse sich hier und jetzt, also in Gegenwart der Singenden und Musizierenden, immer wieder neu ereignen.

Unabhängig von den Geschehnissen der Bibel ist diese „mittelalter- liche“ Haltung für Musiker von heute gleichfalls Voraussetzung für lebendiges Musizieren, und auch die Herausgeber der Sammlung „Weihnachten kommt“ setzen ganz und gar darauf.

Weihnachten kommt

8,99 €Preis